Eine Gruppe von etwa 25 Frauen und Männern jeden Alters, verschiedener Berufe – von A wie Angestellte, B wie Bauingenieur, S wie Sekretärin bis zu Z wie Zahnarzt.
1976 fanden sich die ersten Darsteller unter dem künstlerischen Leiter Rudolf Donath im Dramatischen Zirkel des Grafischen Großbetriebes Völkerfreundschaft zusammen. Die erste Spielstätte war also ein Speisesaal.
Mit dem Einzug in das Volkskunstpodium auf der ehemaligen Straße der Befreiung im Oktober 1979 veränderten sich die Anforderungen erheblich. Das inhaltliche Ziel wurde klar formuliert: "Mit geringstem äußeren und technischen Aufwand machen wir Theater der kleinen Form."
Zu den guten Probenbedingungen und dem intimen Theatersaal kam der Eintritt in einen planmäßigen Spielbetrieb mit seinen Forderungen nach Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit. Verschiedenste Genres wurden ausprobiert, vom Drama zur Komödie bis hin zur Satire.
Bis 1992 war Rudolf Donath der alleinige Regisseur und künstlerische Leiter der Gruppe, die in der Zwischenzeit den Titel Arbeitertheater und den Namen Hans Otto führen durfte.
Mit der Wende im Jahre 1989 veränderte sich Vieles, mit Gisela Olejak zogen leisere Töne in das Repertoire ein, eine neue Spielstätte eröffnete sich im Societätstheater und auch der Name wandelte sich in H.O.Theater. Auch die Anzahl der Mitglieder und die Namen wechselten, beständig blieb die Spielfreude und die Suche nach interessanten, ergreifenden oder gut unterhaltenden Stücken. Eine neue Herausforderung war auch die Suche nach neuen Regisseuren und die Zusammenarbeit mit ihnen.
Nach den ersten Auftritten / Gastspielen fand das H.O.Theater ab Herbst 2004 im Theaterhaus Rudi eine ständige Spielstätte mit sehr guten Probenmöglichkeiten.
Mit der Inszenierung "Ein Engel kommt nach Babylon" (2007) haben wir nach "Die Heirat" (2005) die zweite Premiere in diesem Haus offeriert und erwartungsvoll in den Spielplan aufgenommen.