| "Liliom" (Ference Molnár) Regie: Rita Schaller Spielzeit: seit November 2010 |
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| Darsteller |
Liliom | Roland Stegemann Julie | Greta Magdon Marie | Nadja Müller Frau Muskat | Renate Michel Luise | Nadine Möckel Frau Hollunder | Sabine Alex Ficsur | Heinz Kitsche Die junge Hollunder | Donata Poll Wolf Beifeld | Ben Weniger Linzmann | Sven Rüger Himmlische Beamtin | Katja Pinzer-Müller |
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| Inhalt |
Liliom ist ein junger Mann, kraftstrotzend, nach außen selbstbewusst wirkend, eigentlich unwiderstehlich. Er arbeitet auf dem Rummel, bei einer alt gewordenen Karussellbesitzerin, die er mehr oder weniger um seinen Finger gewickelt hat und die ihn auf ihre Art liebt, zumindest bis zu dem Tag, an dem sich Liliom während seiner Arbeit auf dem Karussell in ein junges Mädchen verliebt, die anders ist als die anderen, die ihn verunsichert ... Liliom verlässt das Karussell und zieht mit dem Mädchen - Julie - zusammen. Ein Nebenstrang des Stückes erzählt von der Freundin des Mädchens, die ebenfalls einen jungen Mann kennen gelernt hat, ihn irgendwann heiratet, Kinder bekommt und mit ihm langsam in die Mittelschicht aufsteigt, dabei aber ihre Jugendlichkeit, ihre Liebe, ihr ungeziertes Wesen einbüßt. Was jedoch bleibt ist die vorbehaltlose Freundschaft zu Julie, der sie auch in schweren Zeiten hilfreich zur Seite steht. Liliom also zieht mit Julie zusammen. Beide sind arbeitslos und leben bei einer Verwandten, die für sie sorgt. Liliom ist trotz seiner Liebe zu Julie unzufrieden, aggressiv. Irgendwie kann er mit seiner Liebe nicht umgehen und irgendwann schlägt er Julie auch, die aber weiter zu ihm hält. Nach einer Zeit des Zusammenlebens wird Julie schwanger. Als Liliom dies erfährt, kann er sein Glück kaum fassen, was aber nicht seine innerliche Zerrissenheit aufhebt. Er fühlt die Verantwortung und seine Gedanken schwirren um den einen Gedanken: Wie die Familie versorgen. Das Angebot der ehemaligen Arbeitgeberin, zum Karussell zurückzukehren kann er nicht annehmen, weil die Alte erwartet, dass er Julie verlässt. Also lässt er sich auf einen Schurken ein, der ihm vorschlägt, einen Beamten, der an jedem Samstag den Lohn in die Fabrik bringt, zu überfallen. Der Überfall misslingt. Der drohenden Gefängnisstrafe entzieht sich Liliom durch Selbstmord. Damit ist die Geschichte jedoch noch nicht zu Ende ... Spieldauer: ca.1h 15min ohne Pause Premiere: 20. November 2010 |
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Bühne | Rita Schaller Regieassistenz | Brigitte Wietasch Kostüme | Rita Schaller/H.O.Theater/Staatsoperette Dresden Licht und Ton | Gregor Kinast Plakat | Franziska Gramm Programmheft/Postkarten | Thomas Strauch-Stoll Fotos | Diana Bikbaev |
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